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Digital Content verwalten mit einem CMS

Digital-Segel

Ein Content-Management-System (kurz CMS, deutsch Inhaltsverwaltungssystem) ist eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Darstellung digitaler Inhalte (Content). CMS werden zumeist zur Verwendung in Webseiten, aber auch in anderen Medienformen genutzt. Diese Inhalte können sowohl aus Text- als auch aus Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Verfassender mit entsprechenden Zugriffsrechten kann ein solches System in vielen Fällen ohne oder mit wenig Programmier- oder HTML-Kenntnissen bedienen, da die Mehrzahl der Systeme über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt. Content Management-Systeme werden meist in Enterprise Content Management (ECM) und Web Content Manament (WCM) eingesetzt.

Übrigens: Obwohl fachlich präzise vom Web-Content-Management-System (kurz WCMS) gesprochen werden müsste, wird der globalere Begriff CMS im verbreiteten Sprachgebrauch für Systeme oder Module verwendet, die ausschließlich dem Erstellen von Websites dienen. Desktop-CMS[3] bewerkstelligen dies auf einem lokalen Rechner mit anschließendem Hochladen, andere Systeme direkt auf einem ausliefernden Webserver.

Wofür wird ein CMS genutzt?

Um die Verwaltung von Inhalten zu vereinfachen, greifen Anwendende häufig auf Content-Management-Systeme zurück. Verlage oder Redaktionen verwenden dabei gelegentlich Systeme, die nicht über das Internet bereitgestellt, sondern über ein eigenes internes Netzwerk betrieben werden. Meist bezieht sich der Begriff CMS jedoch auf internetbasierte Software mit Datenbankanbindung zum Betreiben einer Website. Die Systeme ermöglichen das Erstellen, Bearbeiten und Veröffentlichen von Inhalten wie Texten, Bildern, Videos, Formularen bis hin zu ganzen Websites.

Weitere Funktionen eines CMS:

  • Möglichkeit, unterschiedliche Rollen und Verantwortlichkeiten zu vergeben
  • Möglichkeit, Nachrichten (z. B. per E-Mail) an Verantwortliche zu senden, sobald sich am Content bestimmter Unterlagen etwas ändert
  • Verwalten verschiedener Versionen einer Datei
  • Semantisches Ordnen der Inhalte
  • Veröffentlichen des Contents in einer Ablage (z. B. einer Datenbank)
  • Effizienter Umgang mit großen Contentmengen
  • Responsive Webdesign für eine optimale User Experience auf jedem Gerät
  • Integriertes Webreporting
  • Mehrsprachigkeit in einer Umgebung pflegen
  • SEO-freundliche URLs
  • integrierte sowie Online-Hilfen, einschließlich Diskussionsforen;
  • volle Template-Unterstützung und anpassbare Vorlagen
  • einfache Installations- und Versionierungsverfahren mit Assistenten
  • minimale Systemanforderungen

Wie funktioniert ein CMS (technisch)?

Ein CMS bietet eine grafische Benutzeroberfläche mit Tools zum Erstellen, Bearbeiten und Veröffentlichen von Webinhalten, ohne dass Code von Grund auf geschrieben werden muss. Dabei besteht ein CMS aus zwei verschiedenen Komponenten: einer Content Management Application (CMA) und einer Content Delivery Application (CDA).

  • Die CMA ist eine grafische Benutzeroberfläche, die es den Benutzenden ermöglicht, ohne HTML-Kenntnisse Inhalte einer Website zu entwerfen, zu erstellen, zu ändern und zu entfernen.
  • Die CDA-Komponente stellt die Backend-Dienste bereit, die die Verwaltung und Bereitstellung der Inhalte unterstützen, sobald ein Benutzender sie in der CMA erstellt hat.

Content-Management-Systeme lassen sich entweder lokal auf einem eigenen Server installieren oder in der Cloud, zu dem der Anwendende Zugang erhält. WordPress kann beispielsweise in der QITT-Cloud gehostet werden.

Die bekanntesten CMS sind in PHP, Perl oder Python programmiert und unterstützen das weit verbreitete MySQL-Datenbanksystem. Viele Systeme sind dabei ähnlich aufgebaut und unterscheiden sich in Details: So lassen sich meist einzelne Content-Bausteine (Texte, Bilder etc.) definieren, bearbeiten und vor einem ausgesuchten Hintergrund flexibel anordnen. Oftmals können diese Bausteine verändert und so Websites nach Belieben gestaltet werden. Fast immer kann der User dabei über die Software verschiedene Zugriffs- und Benutzerrechte definieren und so den Zugang zu Optionen und Bereichen regulieren. So bekommen zum Beispiel Admins volle Zugriffs- und Bearbeitungsrechte für sämtliche Inhalte und Bereiche des Systems, während Gästen lediglich die Ansicht der Inhalte gewährt wird. Außerdem sind viele CMS durch Module, Add-ons und Komponenten erweiterbar.

Beispielfall aus der Praxis:

Verena Verbung leitet das Marketing-Team in der Klever GmbH. Für die Unternehmenswebsite nutzen sie das CMS WordPress. Nachdem einmal ein Mitarbeitender eine wichtige Seite aus Versehen gelöscht hat, schränkt Verena die Zugriffsrechte so ein, dass nur wenige Personen Inhalte löschen können.

Was sind die Vorteile von Content-Management-Systemen?

Es gibt eine Reihe von Vorteilen bei der Verwendung eines Content-Management-Systems, darunter:

  • Leichte Bedienbarkeit: Dank einer grafischen Benutzeroberfläche können auch Personen mit begrenzten technischen Kenntnissen die Software nutzen.
  • Einfache Suche nach Informationen: Eine eingebaute Suchfunktion ermöglicht es den zudem Benutzenden, das Gesuchte einzugeben und eine Liste von Elementen zurückzubekommen.
  • Einfaches Verwalten von Inhalten: Nicht nur das Erstellen von Inhalten ist einfach, sondern auch das Entfernen von Inhalten. So können Sie Websites leicht auf dem neuesten Stand halten.
  • Von überall aus zugänglich: Ein CMS kann Cloud-basiert oder lokal gespeichert sein, aber die Benutzenden können von überall aus auf die Inhalte zugreifen.
  • Verschiedene Benutzer: Ein CMS erlaubt es, Veröffentlichungsrechte zu verwalten.
  • Sofortige Inhaltsaktualisierung: Ein CMS ermöglicht es Benutzenden, Inhalte in Echtzeit zu verwalten und zu aktualisieren, ohne auf einen Entwickelnden warten zu müssen.
  • Hohe Skalierbarkeit: Ein CMS macht es für Unternehmen einfach, neue Webseiten hinzuzufügen, wenn ihr Unternehmen wächst.

Welches Content-Management-Systeme gibt es?

WordPress

WordPress ist kostenloses und Open-Source-WCMS, das auf PHP und MySQL basiert. Unternehmen können WordPress in der Cloud nutzen oder es auf einem lokalen Computer als eigenen Webserver einsetzen. Diese Software ist zudem in hohem Maße anpassbar, da viele Themes und WordPress-Plugins verfügbar sind. Es ist auch eine beliebte Blogging-Plattform.

  • Erscheinungsjahr: 2003
  • Marktanteil: 65,2 %
  • leistungsstarkes und leicht zu bedienendes CMS
  • ursprünglich eigens für Blogger und Online-Redaktionen entwickelt, Vergabe von Berechtigungen etwas komplizierter
  • riesige Community, Vielzahl an Erweiterungen
  • Erscheinungsjahr: 2005
  • Marktanteil: 3 %
  • objektbasierend aufgebaut, für Anfänger und fortgeschrittene User gleichermaßen geeignet
  • leicht und vielseitig erweiterbar, Vielzahl an Layouts verfügbar

Joomla

Dies ist ein freies und quelloffenes Web-Content-Management-System, das auf einem MVC-Framework aufbaut. Joomla ist in der Skriptsprache PHP geschrieben und bietet Funktionen wie Caching, RSS-Feeds, Blog-Posts, Suche und Unterstützung für Sprachübersetzung.

Drupal

Mit Drupal verwirklichen Designer problemlos auch ausgefallene Ideen. Einsteigende wählen dabei aus einem Fundus vieler moderner Designs, und verleihen Webseiten per Mausklick einen individuellen Look. CSS- und HTML-Kenntnisse sind dafür nicht unbedingt nötig.

  • Erscheinungsjahr: 2001
  • Marktanteil: 3,4 %
  • kleiner Funktionsumfang, modular erweiterbar und optimal individualisierbar
  • bereits in der Kernversion Option auf Mehrsprachigkeit ausgelegt
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Backdrop ist der Version 7 des CMS Drupal sehr ähnlich und verfügt über die gleichen Funktionen und Merkmale
  • Backdrop möchte „Menschen die Möglichkeit zu geben, durch Zusammenarbeit und Open-Source-Software hochgradig angepasste Websites zu erschwinglichen Preisen zu erstellen“

Backdrop CMS

Dies ist ein freies und quelloffenes CMS, das Teil des Drupal-Projekts ist und ein erschwingliches CMS für kleine und mittlere Unternehmen bietet. Backdrop bietet von sich aus nur die grundlegendsten Web-Content-Management-Funktionen, kann aber mit verschiedenen Modulen erweitert werden.

Wix

Dieses CMS stellt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Pläne zur Verfügung. Zu den Funktionen gehören Tools für die Zusammenarbeit im Team, Integrationen von Drittanbietern, Sicherheit auf Unternehmensniveau, Hunderte von Designvorlagen und die Möglichkeit, eigenen Code hinzuzufügen. Wix bietet außerdem einen 24/7-Kundensupport.

  • Erscheinungsjahr 2006
  • Wix.com ist eine auf dem Cloudprinzip basierende Online-Plattform zur Erstellung von HTML5-Websites und Mobile-Websites.
  • Wix basiert auf dem Freemium-Geschäftsmodell
  • cloudbasiertes Content-Management-System (CMS)
  • CMS Hub bietet ein Standard-SSL-Zertifikat, Web-App-Firewalls (WAF) und rund um die Uhr Sicherheits- und Threat-Überwachung – und das ohne weitere Anpassung.
  • CMS Hub ist ein SaaS-Modell – Backend-Wartung und Updates sind Sache von HubSpot

HubSpot CMS

Der CMS-Hub von HubSpot bietet einen Drag-and-Drop-Seiten-Builder, SEO-Empfehlungen und Website-Themen. Die kostenlose CRM-Plattform von HubSpot ist ebenfalls in jedem CMS-Paket enthalten und ermöglicht es zudem den Benutzenden, Kundschaft und Inhalte an einem Ort zu verwalten.

Magnolia

Dies ist ein Open Source, Headless CMS, das die Integration mit zahlreichen Marketing-Technologien ermöglicht – einschließlich CRM-Systemen, Analyse- und Marketing-Automatisierungs-Tools. Zu den Funktionen gehören unter anderem Personalisierung und Optimierung sowie Digital Asset Management.

  • Magnolia wurde 2003 von Boris Kraft und Pascal Mangold gegründet
  • Das System unterstützt zahlreiche Standards wie JSR 168, JSR 170.
  • Magnolia ist ein freies Content-Management-System (CMS) auf Java-Basis
  •  Seit 2006 ist Magnolia in zwei Versionen erhältlich: Die Community-Edition ist unter GPL verfügbar, die kostenpflichtige Enterprise-Version enthält zusätzliche, wichtige Funktionen wie z. B. Versionierung.

Haben Sie Fragen zu CMS?

Die Auswahl des richtigen Systems kann großen Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Daher sollten Sie ein Conteent-Management-System wählen, dass optimal zu Ihnen und Ihren indivduellen Anforderungen passt. Dabei unterstützen wir Sie gerne.

Haben Sie Fragen dazu? Dann verabreden Sie sich doch mit Katrin auf einen (virtuellen) Kaffee ☕! Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

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