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Was ist eine Rezession?

Matthias Weber
Matthias Weber

Hohe Inflation, Lieferengpässe und steigende Energiekosten: Die aktuelle Lage ist alles andere als einfach für die Wirtschaft. Immer häufiger ist auch zu lesen, dass die Gefahr einer Rezession zunehmend steigt und Deutschland bald in eine solche rutschen könnte. Die Bundesregierung schätzt, dass die Wirtschaft im kommenden Jahr 2023 um 0,4 Prozent schrumpfen wird. Doch was genau ist eigentlich eine Rezession und welche Gefahren gehen von ihr aus?

Was ist eine Rezession?

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Rückgang. Generell sprechen Experten bei einer Volkswirtschaft von einer Rezession, wenn Wirtschaftsleistung nicht mehr wächst oder stagniert, sondern schrumpft. Typische Merkmale für einen solchen wirtschaftlichen Abschwung sind sinkenden Nachfragen, Entlassungen, Rückgang von Investitionen, fallende Börsenkurse oder Stilllegungen von Produktionsanlagen.

Wann konkret eine Rezession vorliegt, ist dabei auch immer etwas Definitionssache. Ein häufig genutzter Indikator ist die Wirtschaftsleistung beziehungsweise das Bruttoinlandsprodukt. Schrumpft dieses innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Quartalen, dann ist dies ein starker Indikator für eine Rezession. Viele Wirtschaftsforscher finden diesen Ansatz jedoch zu einfach. Sie nutzen das sogenannte Produktionspotenzial als Basis. Dabei wird geschaut, ob die Volkswirtschaft aktuell weniger produziert, als sie eigentlich könnte. Ist auch dies in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen der Fall, liegt eine Rezession vor.

Die Ursachen

Warum es zu einer Rezession kommt, kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal kann es beispielsweise in einem einzelnen Wirtschaftsbereich zu einer kritischen Lage kommen, was sich dann in einem Dominoeffekt auf die gesamte Wirtschaft auswirkt. Auch ein plötzlicher Preisschock wie beispielsweise ein massiv hoher Ölpreis kann ein Auslöser sein.

Eine weitere Theorie sieht falsches Verhalten während einer wirtschaftlichen Hochphase als potenziellen Grund. So können Überinvestitionen dazu führen, dass zu viele Produktionskapazitäten gebaut werden. In der Folge kommt es zu einer Überproduktion, für die die Nachfrage nicht vorhanden ist und die Unternehmen müssen daraufhin die Kapazitäten wieder abbauen.

Beispielfall aus der Praxis

Die derzeitige Situation ist für Klara Klever, Geschäftsführerin der Klever GmbH, nicht einfach. Sie informiert sich in den Medien regelmäßig über die Konjunkturprognosen, um entsprechend vorbereitet zu sein. Denn eins weiß Klara: Das Unternehmen muss ruhig durch die Dauer des Abschwungs gesteuert werden …

Klara kennt sich aus mit Rezession

Wie lange dauert eine Rezession?

Rezessionen sind generell sehr schwer einschätzbar, sodass sich auch selten abschätzen lässt, wann ein wirtschaftlicher Abschwung eintritt. Auch die Dauer kann ganz unterschiedlich ausfallen. Das in den USA ansässige National Bureau of Economic Research hat einmal berechnet, dass Rezessionen weltweit seit 1945 im Durchschnitt elf Monate dauerten, als Mindestdauer geht man allgemein von sechs Monaten aus.

Auch in Deutschland gab es seit dem Ende des 2. Weltkrieges bereits mehrere Rezessionen. Unter anderem waren die Ölkrisen 1974/75 und 1980 für einen wirtschaftlichen Abschwung verantwortlich. Auch die Finanzkrise 2008/2009 und die Corona-Pandemie 2020 sorgten für eine Rezession. Nach der Wiedervereinigung konnte man zudem 1991 eine Rezession beobachten, die sich rein auf die ostdeutsche Wirtschaft beschränkte, während die Wirtschaft in den alten Bundesländern gleichzeitig um fünf Prozent wachsen konnte.

Die Gefahr der Depression

Grundsätzlich gehört eine Rezession zum Konjunkturzyklus und lässt sich kaum vermeiden. Trotzdem versuchen Staaten, sie so kurz wie möglich zu halten und greifen meist zu Konjunkturprogrammen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Dazu können zum Beispiel Beschäftigungsprogramm, Steuersenkungen und Investitionsprogramm gehören. Sind diese nicht erfolgreich, dann steigt für die Volkswirtschaft die Gefahr einer lang anhaltenden Depression. Eine solche gab es beispielsweise in den USA in den 1930ern, die in für eine Massenarbeitslosigkeit in einem nie da gewesenen Ausmaß sorgte und sogar eine Weltwirtschaftskrise auslöste.

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