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Der ergonomische Arbeitsplatz: Was nicht passt, wird passend gemacht!

Matthias Weber
Matthias Weber

Sitzen Sie auch gerade am Schreibtisch, während Sie diesen Beitrag lesen? Immerhin verbringen Sie in der Woche in der Regel vierzig Stunden an Ihrem Arbeitsplatz. Hochgerechnet auf ein Arbeitsjahr mit 220 Arbeitstagen sind das 1.760 Stunden am Schreibtisch. Umso wichtiger ist es, dass Sie einen ergonomischen Arbeitsplatz haben. Aber was macht Ihren Platz ergonomisch? Das Licht? Ihr Bürostuhl? Der Schreibtisch? Wir verraten Ihnen, ob alles passt – oder ob etwas passend gemacht werden sollte!

Was ist Ergonomie?

Das Wort Ergonomie setzt sich aus den altgriechischen Wörtern ἔργον (ergon) und νόμος (nomos) zusammen und bedeutet frei übersetzt Arbeitsregel. Der polnische Wissenschaftler Wojciech Jastrzębowski verwendete und definierte diesen Begriff erstmalig im Jahr 1857. Die Ergonomie am Arbeitsplatz hat unter anderem zum Ziel, „die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände (Werkstück, Werkzeug, Halbzeug) räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen“. In der DIN EN ISO 26800 „Ergonomie – Genereller Ansatz, Prinzipen und Konzepte“ sind die Ziele, Prinzipien und Methoden hierzu definiert und beschrieben.

Beispielfall aus der Praxis

Aufgrund des starken Wachstums soll das Team der Klever GmbH in neue Räumlichkeiten umziehen. Die Geschäftsführerin Klara achtet vorab darauf, dass die Mitarbeitenden ergonomische Arbeitsplätze erhalten sollen. Sie investiert in neue, größere Schreibtische, denn alle arbeiten mit mindestens zwei Monitoren. Außerdem sollen alle Drehstühle künftig mit Lordosenstützen ausgestattet sein!

Was gehört zu einem ergonomischen Arbeitsplatz?

Kurz gesagt: Ausreichend Platz. Den richtigen Tisch. Den richtigen Stuhl. Und ausreichende Beleuchtung. Pro Arbeitsplatz benötigen Sie mindestens 10 m² Fläche. Beachten Sie hierbei, dass der Schreibtisch ein Mindestmaß von 160 x 80 Zentimetern haben sollte, um unter anderem ausreichend Abstand zum Monitor zu ermöglichen. Zudem sollten Sie für ausreichend Beinfreiheit unter dem Schreibtisch sorgen. Denn dann können Sie sich mit dem Bürostuhl zum Aufstehen besser drehen. An einem guten Bürostuhl sollten Sie außerdem nicht sparen. Bezahlt macht sich ein Stuhl mit Lordosenstütze für die Lendenwirbelsäule und verstellbaren Armlehnen. Die Armlehnen sollten sich in etwa auf der Höhe der Tischkante befinden. Prüfen Sie außerdem, dass der Stuhl auf ihre Körpergröße anzupassen und somit höhenverstellbar ist. Korrekt eingestellt ist die Sitzposition, wenn Ihr Becken mit den Knien einen rechten Winkel bildet. Ein Winkel zwischen 90 und 100 Grad stellt das Optimum dar.

Nicht zu vernachlässigen ist außerdem das Raumklima. Die optimale Temperatur liegt zwischen 20 und 22° Celcius. Auch die Luftfeuchtigkeit sollten Sie im Auge behalten. Als Optimum gilt hier ein Wert zwischen 40 und 60 Prozent. Ist bei Ihnen ferner alles im richtigen Licht? Ein Mix aus Tageslicht und künstlicher Beleuchtung gilt als ergonomisch. Warum ein Mix? Auch Tageslicht kann seine Nachteile haben, denn je nach Sonnenstand sind Sie vom Sonnenlicht geblendet. Kommen in Folge dessen Sonnenschutzeinrichtungen zum Einsatz, muss je nach Vorrichtung künstliche Beleuchtung hinzugeschaltet werden. Der Mindestwert der Beleuchtungsstärke beträgt für Tätigkeiten wie Schreiben, Lesen oder Datenverarbeitung 500 lx. Einer kleiner Vergleich dazu: Mondlicht hat 0,25 lx … 🌔

Ob eine Bank ein ergonomischer Arbeitsplatz ist?

Tipps der Digital-Weber für einen ergonomischen Arbeitsplatz

  • Nutzen Sie Shortcuts. Sie sparen nicht nur Mausmeter, auch Ihr Mausarm wird es Ihnen danken!
  • Um ein Abknicken der Handgelenke zu vermeiden, sollten Sie Handgelenksstützen für Mauspad und Tastatur einsetzen.
  • Wenn Sie mehrere Bildschirme benutzen, richten Sie diese passend aus!
  • Langes Sitzen ist Gift! Denken Sie daran, regelmäßig aufzustehen – oder Sie blocken sich in Ihrem Kalender gleich einen Termin in der Mittagszeit für einen Spaziergang. So machen wir es jedenfalls #diedigitalweber in #bewegung
  • Headset statt Telefon! Nutzen Sie zum Telefonieren nach Möglichkeit ein Headset, um den Hörer nicht zwischen Ohr und Schulter einzuklemmen, wenn Sie etwas am PC heraussuchen möchten.
  • Investieren Sie in einen Laptophalter! So steht der Laptop leicht erhöht und Sie müssen den Nacken nicht überdehnen, um auf den Bildschirm zu gucken.
  • Investieren Sie ebenfalls in eine externe Tastatur. So gelingt es Ihnen besser, den korrekten Abstand zum Bildschirm einzuhalten.
  • Stellen Sie den Bildlauf Ihrer Maus so ein, dass Sie eine Bildschirmseite blättern, wenn Sie das Mausrad drehen.
  • Achten Sie ebenfalls darauf, die Cursorgeschwindigkeit nicht zu langsam eingestellt zu haben.
  • Sollten Sie einen höhenverstellbaren Schreibtisch haben, bedenken Sie, dass auch Arbeiten im Stehen erst noch trainiert werden muss. Am besten stellen Sie sich einen Timer, um zwischen der sitzenden und stehenden Position zu wechseln – planen Sie anfangs nicht mehr als 30 Minuten stehende Arbeitszeit am Stück ein.

Haben Sie Fragen?

Haben Sie Fragen zum ergonomischen Arbeitsplatz? Dann verabreden Sie sich doch mit Katrin auf einen (virtuellen) Kaffee ☕. Gemeinsam finden wir heraus, wo Sie noch Verbesserungspotential haben – kennen Sie beispielsweise schon alle Shortcuts in Asana? Katrin zeigt sie Ihnen gern! Wir freuen uns auf Sie!

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Wie ein Segelschiff, muss Ihre Unternehmenssoftware gewartet und verwaltet werden. Dafür benötigen Sie eine Crew, die sich mit der Thematik auskennt und sich zudem permanent weiterbildet.

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