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Das Auf und Ab der Konjunktur

Matthias Weber
Matthias Weber

Das Thema Konjunktur ist gerade wieder allgegenwärtig. Stetig berichten die Medien über die Konjunktur und deren Bedeutung der aktuellen Lage für die Wirtschaft. Doch was genau ist eigentlich die Konjunktur und welche Aussagen über die wirtschaftliche Lage lassen sich anhand der jeweiligen Konjunkturphasen treffen?

Was ist die Konjunktur?

Als Konjunktur bezeichnet man im Allgemeinen die wirtschaftliche Lage eines Staates beziehungsweise den Zustand einer Volkswirtschaft. Rein wirtschaftswissenschaftlich definiert sich die Konjunktur dagegen konkret als die Schwankungen einer Wirtschaft in Hinblick auf den Auslastungsgrad des Produktionspotenzials. Dabei wird häufig von einem sogenannten Konjunkturzyklus gesprochen. So folgen Volkswirtschaften in der Regel eine wellenförmigen Entwicklung, die sich in vier Phasen einteilen lässt. Idealerweise versuchen Länder, die wellenförmigen Schwankungen jedoch so gering wie möglich zu halten. Eingesetzte Mittel der Staaten, um dieses Ziel zu erreichen, werden als Konjunkturpolitik bezeichnet.

Die vier Phasen des Konjunkturzyklus

Typischerweise wird der Zyklus einer Konjunktur in vier verschiedene Phasen eingeteilt. Wie lang die jeweiligen Phasen dabei ausfallen, lässt sich im Vorfeld nicht genau vorhersagen. Oft fallen die Phasen des Aufschwungs und Wachstums allerdings länger aus als die des Abschwungs.

Aufschwung

Der Aufschwung wird auch als expansive Phase bezeichnet. In dieser Phase hat die Wirtschaft gerade ein Tal durchschritten und beginnt sich wieder zu erholen. Dies zeigt sich durch steigende Produktion, sinkende Arbeitslosenquoten, eine leichte aber doch spürbare Preissteigerung, niedrige Zinsen sowie steigende Investitionen, Löhne und Konsum.

Boom

Der Boom ist eine Phase der Hochkonjunktur. Hohe Nachfragen sorgen dafür, dass die Kapazitäten voll ausgelastet sind, gleichzeitig gibt es praktisch keine Arbeitslosigkeit. Das Lohnniveau bewegt sich auf einem hohen Level, während gleichzeitig die Preise und Zinsen ebenfalls steigen. Dadurch kommt es auch nicht mehr zu einer Erhöhung des realen Volkseinkommens. Durch den Boom sind zudem auch viele Unternehmer übermäßig optimistisch, was vermehrt zu Fehlinvestitionen führt, während gleichzeitig eine Marktsättigung eintritt.

Beispielfall aus der Praxis

Seit Jahren lenkt Klara Klever die Geschicke der Klever GmbH. Dabei hat sie das Unternehmen auch sicher durch einige Wirtschaftskrisen gelenkt. Denn Klara weiß: Übermäßiger Optimismus während eines Booms ist keine gute Grundlage für anschließende Rezession

Rezession

Sobald die gute Stimmung anfängt zu kippen und Nachfrage, Produktion und Gewinne sinken, setzt die Rezession ein. In der Folge kommt es zu Entlassungen, Abbau von Kapazitäten, sinkenden Investitionen, überfüllten Lagern und einer generellen pessimistischen Zukunftssicht der Unternehmen. In der Realität wird eine Rezession meist darüber definiert, dass eine Volkswirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen nicht wächst oder sogar schrumpft.

Konjunkturtief

In einem Konjunkturtief ist ein Tiefpunkt der Wirtschaft erreicht. Die Betriebe sind kaum ausgelastet, die Arbeitslosigkeit dagegen sehr hoch. Auch die Löhne, der Konsum und die Investitionen bewegen sich auf einem niedrigen Niveau. Kommt es zu einem langanhaltenden Tief in der Konjunktur über mehrere Jahre spricht man auch von einer Depression.

Die Arten von Konjunkturschwankungen

Es gibt verschiedene Schwankungen in der Konjunktur, die auch jeweils unterschiedliche Gefahren und Herausforderungen mit sich bringen. Typischerweise wird zwischen diesen drei unterschieden:

  • Saisonale Schwankungen: eher kurzfristige Schwankungen, die saisonal auftreten und beispielsweise durch Jahreszeiten ausgelöste werden. Einfach vorhersehbar.
  • Konjunkturelle Schwankungen: mittelfristige Schwankungen, die bis zu vier Jahre anhalten können. Grund ist meist ein Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot. Sie auszugleichen ist die Hauptaufgabe der Konjunkturpolitik.
  • Strukturelle Schwankungen: langfristige Schwankungen, die 50 bis 60 Jahre dauern können. Hintergrund sind oft tiefgreifende Wirtschaftsveränderungen, die sich meist kaum mit der Konjunkturpolitik beeinflussen lassen.

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