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The Fight Club – Wie viel Durchsetzungsvermögen brauchen Führungskräfte?

Matthias Weber
Matthias Weber

Durchsetzungsvermögen gehört oft zu den ersten Dingen, die genannt werden, wenn es um Eigenschaften geht, die Führungskräfte mitbringen sollten. Doch was genau bedeutet es eigentlich, ein gutes Durchsetzungsvermögen zu haben? Führungskräfte, die einfach nur stur ihren Willen durchsetzen, dürften im Berufsalltag schnell Probleme bekommen.

Mehr als nur den eigenen Willen durchsetzen

Grundsätzlich lässt sich Durchsetzungsvermögen als die Fähigkeit bezeichnen, einen Kurs oder eine bestimmte Meinung vorzugeben und diese auch gegen Widerstände zu verteidigen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass man seinen Willen generell immer und mit aller Gewalt durchsetzen muss. Stattdessen kommt es auf die richtige Mischung an. Ein gutes Durchsetzungsvermögen zu haben, bedeutet, zu wissen, wann man seinen Kurs auch gegen Widerstände durchsetzen möchte und wann es sich empfiehlt, auch einmal nachzugeben.

Der Spagat kann dabei durchaus schwierig sein. Führungskräfte, die generell auf ihrer Meinung beharren, werden schnell einmal als totalitär angesehen und können den Respekt ihrer Mitarbeitenden verlieren. Da es bei der Umsetzung der Entscheidung oft auch stark darauf ankommt, dass alle an einem Strang ziehen, erweist sich das sture Beharren nicht selten als kontraproduktiv. Im Idealfall gelingt es einer Führungskraft sowohl die ihrer Meinung nach richtige Entscheidung durchzusetzen als auch die Mitarbeitenden mit an Bord zu holen.

Beispielfall aus der Praxis:

Klaus Klever ist der Geschäftsführer der Klever GmbH. Dadurch weiß er natürlich alles besser. Denkt er zumindest. Seine Mitarbeitenden finden seinen totalitären Führungsstil jedoch nicht gut und verlieren dadurch die Lust an der Arbeit. Wenn Klaus nicht aufpasst, verliert er sein Team über kurz oder lang.

Im Gegenzug kann ein zu kumpelhaftes Verhalten sich ebenfalls negativ auswirken. Führungskräfte brauchen eine gewisse Autorität, die auch sich auch in ihrem Durchsetzungsvermögen zeigt. Wer immer nachgibt, kann ebenso schnell den Respekt seiner Mitarbeitenden verlieren. Oft neigen Menschen zu schnellen Kompromissen, weil sie Angst davor haben, sich unbeliebt zu machen. Gerade Führungskräfte müssen aber auch in der Lage sein, unbeliebte Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist hier vor allem, wie sie diese tun und auf welche Weise sie ihre Meinung durchsetzen.

Besseres Durchsetzungsvermögen im Berufsalltag

Um das eigene Durchsetzungsvermögen zu verbessern, können ein paar Tipps helfen. Ein wichtiger Punkt ist es, sich im Vorfeld Gedanken über das entsprechende Thema zu machen. Dies beginnt zunächst einmal mit der Zielsetzung. Nicht selten sorgen unrealistische Ziele dafür, dass ein Projekt von Anfang an nur geringe Erfolgschancen hat. In diesem Falle macht man sich das Leben selbst oft unnötig schwer.

The Fight Club - Wie viel Durchsetzungsvermögen brauchen Führungskräfte?

Sich im Vorfeld Gedanken zu machen, hilft zudem dabei, sich schon einmal gute Argumente zu überlegen. Wer gut vorbereitet ist, wirkt auf den Gesprächspartner sowohl vertrauenswürdig als auch sachkundig. Auch potenzielle Gegenargumente und Widerstände lassen sich so vorher bereits erahnen. Hier kommt es dann nicht nur darauf an, wie man diese entkräfte, sondern auch generell auf sie reagiert. So sollten die Mitarbeitenden immer das Gefühl haben, dass es sich um eine rein sachliche und nicht um eine persönliche Diskussion handelt. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch das Zuhören. Nur wenn die Mitarbeitenden das Gefühl bekommen, dass ihre Argumente auch gehört werden und sie ausreden dürfen, fühlen sie sich ernst genommen.

Diskussionen sollten zudem immer klar und deutlich geführt werden. Wer auf schwammige Formulierungen setzt oder kritischen Fragen ausweicht, dessen Argumente verlieren schnell an Gewicht. Auch Konjunktive sollten vermieden werden. Stattdessen empfiehlt es sich, möglichst positiv zu bleiben. Um andere Menschen zu überzeugen, sind Argumente, die sich um Vorteile oder Stärken von bestimmten Dingen drehen, in der Regel zu bevorzugen.

Tipps für ein besseres Durchsetzungsvermögen

  • Realistische Ziele setzen
  • Argumente vorbereiten
  • Andere Meinungen anhören
  • Klare Formulierungen wählen

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