Die Geschäftswelt befindet sich im Wandel und Unternehmen müssen sich anpassen, wenn sie wettbewerbsfähig sein wollen. Die Digitalisierung stellt nach wie vor die größte Herausforderung für den Mittelstand dar. Um die notwendige Reise ins DigiTAL zu bewältigen, setzen viele Unternehmen moderne ERP-Software ein – doch modern bedeutet nicht unbedingt zukunftsfähig. Unternehmen müssen aufpassen, dass sie nicht von richtigen Weg abkommen!

Mammut-Aufgabe: IT-Modernisierung Lösung: Zukunftsfähige ERP-Software

Kleine und mittelständische Unternehmen stehen aktuell vor einer zentralen Herausforderung: der Modernisierung ihrer kaufmännischen IT-Altsysteme. Dabei setzen viele Betriebe auf Geschwindigkeit und damit auf die direkte Migration ihrer Applikationen in die Cloud. Ein Grund dafür: In Cloud-Lösungen wie myfactory oder Haufe X360 lassen sich Anwendungen dank Microservices und Schnittstellen zügiger modernisieren und erweitern.

Anstatt diesen Digital-Wind für das gesamte Segelboot zu nutzen, findet die Modernisierung bloß in einzelnen Geschäftsbereichen statt. Die Folge: Während einige Abteilungen bereits mit dem Tempo der Digitalisierung Schritt halten können, hängen andere noch nach. Darum brauchen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen eine ganzheitliche Strategie, die sich im Idealfall mit einer ganzheitlichen Cloud Business Software umsetzen lässt.

Homogenisierung als Wettbewerbsvorteil für die Zukunft

Die IT-Landschaft in Deutschland ist gerade bei KMUs in der Vergangenheit wild gewachsen. Oft gibt es für jede Aufgabe eigene Programme, Datenbanken oder sogar ERP-Systeme, die weder synchronisiert sind noch miteinander Daten austauschen. Diese Heterogenität wird in Zukunft zum Geschäftsrisiko, da der Austausch von Informationen über verschiedene Abteilungen und IT-Lösungen hinweg die Mindestanforderung sein wird, um im Wettbewerb zu überleben. Mehr noch: Durch Internet of Things und die wachsende Zusammenarbeit über die Betriebsgrenzen hinweg, braucht es ein zentrales System, das über Schnittstellen alle Datenflüsse zentral lenkt, auswertet und selbst Entscheidungen trifft.

Die Möglichkeit, alle Prozesse mit einer Software zu steuern und zu koordinieren, ist eine wichtige Eigenschaft künftiger ERP-Software. Mit Hilfe einer integrierten und webbasierte Gesamtanwendung aus der Cloud wird eine ganze Plattform dafür zur Verfügung gestellt. Über standarisierte Schnittstellen ist die Einbindung von externen Lösungen ohne Medienbruch in Echtzeit möglich.

Whitepaper: Digitalisierung im Mittelstand

Digitalisierung bestimmt ERP-Funktionalität

Wer heute nach einem ERP-System sucht, erstellt im ersten Schritt ein Lastenheft. Hier werden alle Anforderungen gesammelt, welche die Lösung heute erfüllen muss. Je größer die Schnittmenge zwischen der angebotenen Lösung und der identifizierten Wünsche, desto wahrscheinlicher ist ein Kauf. Darum entwickeln ERP-Herstellende ihre Software auch kontinuierlich entsprechend der Anforderungen weiter.

Diese kundenorientierte Produktentwicklung wird natürlich auch in Zukunft eine Rolle spielen. Jedoch kommt eine weitere Komponente hinzu: Der Markt und der zunehmende Reifegrad der Digitalisierung treiben die Unternehmen zunehmend an. Denn oft weiß die Kundschaft noch nicht, was heute alles möglich ist.

Aktuelle Megatrends wie Internet of Things, Machine Learning und künstliche Intelligenz (KI) werden Unternehmenssoftware fundamental und auch noch in Jahren verändern. Wenn künftig der Software-Herstellende dafür keine Implementierung bereitstellt, muss die Software zumindest mit Drittsystemen problemlos vernetzbar sein. Dieser Aspekt nennt sich zukunftsfähige und erweiterbare Software und muss ebenso ins Lastenheft.

ERP der Zukunft unterstützt bei der Vernetzung

Vielen Unternehmen reicht es heute, nur abteilungs- beziehungsweise teamübergreifend zu kommunizieren. Dafür gibt es individuelle Lösungen, welche die Arbeit vereinfachen und den Austausch von Daten ermöglichen. Diese Vernetzung im Kleinen funktioniert jedoch nur solange, bis eine Kommunikation zu einem anderen Team oder sogar zu externen Parteien nötig wird. Da dieses Szenario in Zukunft Standard ist, verlangt es nach einer umfassenden Vernetzung.

Beispielfall aus der Praxis:

Klaus Klever möchte mit seinem Unternehmen online Umsatz generieren und dafür in den E-Commerce investieren: Hier braucht er eine Plattform, die eine Vielzahl an Integrationsmöglichkeiten bietet, um beispielsweise seine Lieferanten in Echtzeit in die internen Prozesse einzubinden. Um zusätzlich den Kunden eine hohe Flexibilität bezüglich Nutzung, Kosten und Verfügbarkeit zu bieten, soll seine Lösung zudem in der Cloud liegen.

Cloud ERP wird sich hier weiter wandeln. Bis heute bedienen ERP-Systeme nur interne Anwender, sprich die eigenen Mitarbeiter eines Unternehmens. Dank ERP-Portalen wie unserer E-Commerce-Plattform, werden heute und vor allem in Zukunft auch Freelancer, Handelspartner, Endkunden, Lieferanten und Marktplätze in Echtzeit integriert. Gleiches gilt für die Live-Einbindung von Geräten oder Maschinen in das ERP, was wiederum Trends wie Internet of Things ermöglicht.

Fazit: Digitalisierung bestimmt die ERP-Software der Zukunft

Als ganzheitlicher Digitalisierungs-Partner sehen wir Cloud-ERP als Mainstream an, auch wenn immer noch viele andere eingesetzte Lösungen auf den Markt keine echten Cloud-Lösungen sind. Diese Pseudo-Cloud-Systeme werden Themen der Digitalisierung auf Dauer nicht mehr ausreichend abbilden können. Unsere Vision endet nicht mit der Migration in die Cloud, sondern geht einen Schritt weiter: Wir nutzen die Cloud bis an ihre Grenzen aus! Darum setzen wir in den kommenden Jahren vor allem auf drei Projekte:

  • Vertiefung der bestehenden Funktionalitäten: Wir legen hohen Wert auf die Vertiefung der bestehenden Funktionalitäten, damit unsere Kundschaft der Digitalisierung, zum Beispiel künstlicher Intelligenz, besser gerecht wird.
  • Anbindung von Drittlösungen: Die Anbindung von Drittlösungen ist uns im Rahmen einer EAS-Architektur wichtig, damit unsere Kunden flexibler sind in der Auswahl von funktionserweiternden Apps.
  • Optimierung der Usability: Eine einfache und intuitive Usability bildet den dritten Punkt, in unserem Arbeitsalltag. Damit können unsere Kunden die Software-Lösung intuitiver und einfacher bedienen , zum Beispiel durch den Einsatz von Chatbots

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