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Alles im Blick – Was ist der Break-even-Point?

Matthias Weber
Matthias Weber

Damit ein Unternehmen erfolgreich ist, sollte am Ende eine schwarze Zahl unter dem Strich stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es von Vorteil, zu wissen, wann denn genau ein Unternehmen oder ein Produkt profitabel ist. Genau an dieser Stelle kommt der Break-even-Point ins Spiel. Denn diese Kennzahl ist unerlässlich, um den Erfolg des Unternehmens im Blick zu haben und vor allem, um auf Kurs zu bleiben. Wir erklären, was es mit der Kennzahl auf sich hat und wie sie sich konkret berechnen lässt.

Was ist der Break-even-Point?

Der Break-even-Point lässt sich ins Deutsche mit Gewinnschwelle übersetzen und gibt grob an, wann in einem Unternehmen die Erlöse so hoch sind wie die Gesamtkosten eines Produktes oder der gesamten Produktionen. An diesem Punkt schreibt das Unternehmen weder schwarze Zahlen noch macht es einen Verlust. Wird der Break-even-Point überschritten, hat das Unternehmen dann schließlich die Gewinnzone erreicht.

Beispielfall aus der Praxis

Klaus Klever leitet die Klever GmbH. Er möchte ein neues Produkt auf den Markt bringen und vorher genau kalkulieren, ab wann das Produkt die Gewinnzone erreicht hat. Über die Berechnung des Break-even-Points weiß Klaus, zu welchen Preis er das Produkt anbieten muss, um mit der prognostizierten Absatzmenge die Gewinnschwelle zu überschreiten.

Die Analyse des Break-even-Points ist für Unternehmen ein wichtiger Faktor, um die Effizienz von Produkten zu berechnen. So lässt sich mit der Kennzahl ermitteln, wie viele Stückzahlen zu produzieren und zu verkaufen sind, damit sich das Produkt lohnt. Alternativ ist mit dem Break-even-Point die Analyse ganzer Produktpaletten möglich, um den notwendigen Umsatz für die Kostendeckung zu berechnen. Gerade für Start-up-Unternehmen ist dies ein hilfreiches Mittel, um die Profitabilität einer Geschäftsidee beziehungsweise eines Konzepts zu bewerten.

So erfolgt die Berechnung

Bei der Berechnung des Break-even-Point wird grundsätzlich der Gewinn den Kosten gegenübergestellt. Aus dieser Rechnung lassen sich entsprechende Formeln ableiten, die für die für sogenannte Einproduktbetrachtung und die Mehrproduktbetrachtung genutzt werden. Bei der Einproduktbetrachtung lässt sich die Menge für ein einzelnes Produkt ermitteln, die ein Unternehmen bei vorgegeben Preisen und Kosten verkaufen muss, um die Gewinnschwelle zu erreichen.

Die Berechnung des Werts erfolgt mit dieser Formel:

Absatzmenge: = Fixkosten / (Preis – variable Kosten)

Was ist der Break-even-Point?

So könnte ein Unternehmen beispielsweise planen, eine neue Sorte Eiscreme einzuführen. Die Fixkosten für die Produktion liegen bei 3.000 Euro im Monat. Pro Einheit fallen 50 Cent Produktionskosten an, während der Stückpreis bei 2,50 Euro liegt. Der Formel entsprechend lässt sich eine notwendige Absatzmenge von 1.500 Stück berechnen. Nur wenn ein Unternehmen mehr als diese verkauft, lohnt sich das Unterfangen.

Neben der Formel für die Einproduktbetrachtung lässt sich der Break-even-Point auch für mehrere Produkte anwenden. In diesem Falle werden die Fixkosten durch die Differenz aller Produktdeckungsbeträge und ihrer Preise addiert geteilt. Dadurch ergibt sich der Umsatz, den ein Unternehmen mit den Produkten für das Erreichen der Gewinnschwelle erzielen muss.

Bei zwei Produkten sieht die Formel folgendermaßen aus:

Umsatz = Fixkosten / (Deckungsbeitrag x Stückzahl Produkt A/ Preis x Stückzahl Produkt A) + (Deckungsbeitrag x Stückzahl Produkt A/ Preis x Stückzahl Produkt A)

Drei interessante Punkte zum Thema Break-even-Point:

1. Die Break-Even-Analyse ist eine gute Möglichkeit, um verschiedene Produkte miteinander zu vergleichen, um beispielsweise zu entscheiden, welches den Vorzug erhalten soll.

2. Die Berechnung des Break-even-Points setzt bestimmte Annahmen voraus, was man beachten sollte. So geht sie beispielsweise davon aus, dass die Produktionsmenge gleich der Absatzmenge ist. Lagerkosten finden keine Berücksichtigung.

3. Sollte ein Produkt oder ein Unternehmen den Break-even-Point nicht erreichen, können verschiedene Maßnahmen helfen. Kostensenkungen können beispielsweise zu niedrigeren Fixkosten führen, während Marketing- und Werbemaßnahmen eventuell die Absatzmenge erhöhen.

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